Energie-Blog

Ökosteuer

7. April 2008
Die Ökosteuer soll nicht so sehr Geld einbringen, sondern eher zum sparsamen Umgang mit der besteuerten Ressource, z. B. Energie, anregen (”Lenkungswirkung”). Dies funktioniert bei solchen Gütern, die nicht als lebensnotwendig angesehen werden und die sich ersetzen lassen.
Je mehr die Endverbraucher sparen, desto weniger Steuern nimmt aber der Staat ein. Die Ökosteuer kann daher nicht die Grundlage der Staatsfinanzen bilden, wohl aber Teil eines gemischten Steuersystems sein. Am relativ stärksten getroffen werden sozial schwache Schichten. 

Die zeitlich gestaffelte Anhebung der Ökosteuern führt zu einem Dilemma: Entweder fällt bei kleinen Schritten der Lenkungseffekt zugering aus, oder bei großen schießt die Steuer weit über die Externen Kosten hinaus.

Die undifferenzierte Besteuerung von Energie ist ökologisch nicht sinnvoll. Denn die verschiedenen Energieträger belasten die Umwelt sehr unterschiedlich, je nachdem, wie groß die mit ihrer Nutzung verbundenen Stoffströme (Materialverbräuche und Schadstoffabgaben an Luft, Wasser und Boden) sind.

Die deutschen Ökosteuersätze auf Benzin, Dieselöl, Heizöl, Erdgas und Strom sind relativ willkürlich. Braun- und Steinkohle sowie Kernbrennstoff werden gar nicht (direkt) besteuert, Strom im Verhältnis zu hoch und die energieintensive Industrie wird weitgehend freigestellt. In ihrer jetztigen Form hat die Ökosteuer bestenfalls geringe Energiesparwirkungen und praktisch keine ökologischen Vorteile.

Die Wissenschaft fordert die Steuer schnellstmöglich in eine Klimaschutzsteuer (und damit eine echte Ökosteuer) umzuwandeln, die an den Ausstoß von Kohlendioxid anknüpft, und die Mittel zur Förderung von Umweltschutzmaßnahmen einzusetzen.

Energie

13. März 2008

Hier gibts ins kürze Informationen über Energie



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